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Die richtige Schrotmunition – welche passt zu welchem Wild?

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Die richtige Schrotmunition – welche Schrotgröße für welches Wild? 

Bei der Jagd mit der Flinte stellt sich früher oder später die Frage: Welche Schrotmunition passt eigentlich zu welcher Wildart? Denn Schrotpatrone ist nicht gleich Schrotpatrone. Neben der Vorlage spielt vor allem die Größe der einzelnen Schrote eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Schrote, desto mehr einzelne Schrotkugeln befinden sich bei vergleichbarer Vorlage in der Patrone. Gröbere Schrote sind schwerer, dafür ist ihre Anzahl geringer. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt unter anderem von Wildart, Entfernung, Choke und dem Deckungsbild der eigenen Flinte ab.

No. 6 – feineres Schrot für kleineres Wild

Die Super Caccia No. 6 mit 32 g Vorlage gehört zu den feineren der drei Varianten. Durch die kleineren Schrote enthält die Patrone eine entsprechend größere Anzahl einzelner Schrotkugeln.

Solche feineren Schrotgrößen kommen vor allem bei kleinerem Niederwild und Federwild infrage. Typische Beispiele sind etwa Fasan oder Taube.

Gerade bei feinerem Schrot ist eine gute und gleichmäßige Deckung entscheidend. Wie die Garbe tatsächlich ausfällt, hängt dabei nicht nur von der Patrone, sondern auch von der verwendeten Flinte und dem Choke ab.

No. 4 – der Mittelweg

Die Super Caccia No. 4 liegt hinsichtlich der Schrotgröße zwischen No. 6 und No. 3. Dadurch stellt sie eine vielseitige Abstufung dar.

Je nach jagdlicher Situation kommen Schrote dieser Größenordnung beispielsweise bei Fasan, Ente oder Hase zum Einsatz. Gegenüber No. 6 sind die einzelnen Schrote gröber, gleichzeitig stehen weiterhin vergleichsweise viele Schrote für die Garbe zur Verfügung.

Damit zeigt No. 4 sehr gut, warum es nicht die eine universell „beste“ Schrotgröße gibt. Die passende Wahl richtet sich immer nach dem konkreten Einsatz.

No. 3 – gröber und mit schwerer Vorlage

Mit 3,3 mm Schrotgröße und 38 g Vorlage ist die Super Caccia 12/70 No. 3 die gröbste der drei Varianten.

Gröbere Schrote besitzen mehr Masse pro einzelner Schrotkugel. Solche Schrotgrößen können – abhängig von Jagdart und den geltenden Bestimmungen – beispielsweise bei Hase oder größerem Federwild wie Gänsen infrage kommen.

Die 38-g-Angabe bezeichnet dabei das Gesamtgewicht der Schrotvorlage und nicht das Gewicht einer einzelnen Schrotkugel. Eine schwerere Vorlage bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Patrone für jede Situation besser geeignet ist.

Der Choke gehört zur Munitionswahl dazu

Auch die richtige Schrotgröße allein garantiert noch kein gutes Ergebnis. Der Choke, also die Verengung an der Laufmündung, beeinflusst wesentlich, wie sich die Schrotgarbe nach Verlassen des Laufes entwickelt.

Deshalb kann dieselbe Patrone aus unterschiedlichen Flinten oder mit verschiedenen Chokes ein anderes Deckungsbild liefern.

Wer wissen möchte, welche Munition mit der eigenen Flinte harmoniert, sollte verschiedene Laborierungen auf einer geeigneten Anschussscheibe testen. Dadurch lässt sich erkennen, wie dicht und gleichmäßig die Schrotgarbe auf der jeweiligen Entfernung verteilt ist.

Die richtige Kombination entscheidet

Die drei Super-Caccia-Varianten zeigen, wie unterschiedlich Schrotmunition aufgebaut sein kann:

No. 6 – 32 g: feineres Schrot, beispielsweise für kleineres Nieder- und Federwild.

No. 4: mittlere Schrotgröße und vielseitige Abstufung, beispielsweise für Fasan, Ente oder Hase.

No. 3 – 3,3 mm / 38 g: gröberes Schrot mit schwererer Vorlage, beispielsweise für Hase oder größeres Federwild. 

Bei der Wahl sollte daher nicht einfach zur größten Schrotnummer oder schwersten Vorlage gegriffen werden. Wildart, Jagdsituation, Entfernung, Choke und Deckungsbild müssen zusammenpassen. Zusätzlich sind selbstverständlich die jeweils geltenden jagdrechtlichen Bestimmungen zu beachten.

Wer seine Flinte kennt und verschiedene Patronen ausprobiert, kann die passende Kombination gezielter auswählen – und genau darauf kommt es bei der Wahl der richtigen Schrotmunition an. 

NSI (Nobel Sport Italia) steht für italienische Tradition und langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Jagd- und Sportmunition. AustroJagd ist Hauptimporteur von NSI-Munition in Österreich – erhältlich bei 27 AustroJagd-Händlern in ganz Österreich.

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